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Shopify Kündigen – Wie schließe ich meinen Shopify Shop?

Du überlegst deinen Shop zu beenden und möchtest Shopify kündigen? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel beschreiben wir den gesamten Prozess. Dabei erfährst du auch, was mit all den Apps passiert, die in deinem Shop installiert sind.

Wenn du jedoch noch keinen eigenen Shop hast, solltest du dich mit der kostenlosen 14-tägige Testphase bei Shopify ausprobieren. Denn mit der kostenlosen Testphase musst du dir keinerlei Sorgen um die Shopify Kündigung machen. Somit kannst dich erst einmal mit dem Shopsystem vertraut machen.

Lies jetzt diesen Artikel und erfahre alles, was du wissen musst, um dein Shopify Abo zu kündigen.

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Was muss ich vor der Shopify Kündigung beachten?

Bevor du deinen Shopify Shop löschen willst, solltest du einige Sachen beachten. Dadurch vermeidest du spätere Kosten oder negative Überraschungen. Denn eventuell hast du wichtige Kundendaten gespeichert oder zahlungspflichtige Apps von Drittanbietern installiert. Um zusätzlichen Aufwand nach der Kündigung zu vermeiden, empfehlen wir dir, die folgenden Dinge vorab zu erledigen.

Installierte Apps kündigen

Die meisten Apps bieten zahlungspflichtige Versionen an, bei denen du monatlich einen bestimmten Betrag zahlen musst. Diese Apps solltest du kündigen, bevor du deinen Shopify Shop löscht. Ansonsten kann es vorkommen, dass du weiterhin monatlich für Apps bezahlst, obwohl du diese gar nicht mehr benutzen kannst.

Kunden und Shop-Daten exportieren

Falls du bereits Bestellungen über deinen Shopify abgewickelt hast, so solltest du alle steuerrelevanten Daten außerhalb von Shopify speichern. Jedoch werden die Daten deines Shops nach der Kündigung noch 2 Jahre lang für dich aufbewahrt. Somit ist es ohne Weiteres möglich, den Shop mit allen Details innerhalb dieses Zeitraums wiederzueröffnen.

Gibt es eine Alternative ohne Shopify kündigen zu müssen?

Eventuell hast du mit Schwierigkeiten, deinen Shop zum Laufen zu bringen. Denn vielleicht erhältst du keine Bestellungen und auch der Traffic bleibt aus. Dabei können in vielen Fällen ein paar Änderungen am Shop für die gewünschten Resultate sorgen. Glücklicherweise hat Shopify auch für diesen Fall einige nützliche Optionen anzubieten.

Es gibt viele Alternativen, anstatt Shopify kündigen zu müssen. Dein Shopify-Konto ist dabei als sehr vielfältiges digitales Asset zu betrachten. Denn in der Theorie werden dir mit dem Konto keine Grenzen in deinem E-Commerce-Geschäft gesetzt. Dabei kannst du mit Shopify Plus beispielsweise bis ins Unendliche skalieren.

Jedoch, auch wenn dein Shop nicht die gewünschten Gewinne generiert, gibt es viele Alternativen. Beispielsweise gibt es den Pause and Build Plan. Dieser Pause and Build Plan ermöglicht es dir, deinen Shopify Shop zu einem geringen monatlichen Preis weiter auszubauen. Wenn du möchtest, kannst du viele Dinge in deinem Shop optimieren oder abändern.

Ebenso kann eine neue Marketing-Strategie für große Umsatz-Veränderungen sorgen. Hier fehlt vielleicht die Social-Media-Präsenz oder die Facebook-Werbung benötigt ein Update. Eventuell hast du bisher noch keine einzige E-Mail-Adresse für deinen Newsletter gesammelt. Dabei musst du vielleicht mehr Arbeit in die Recherche stecken oder andere Tools einsetzen, um deinem Onlineshop den nötigen Schub zu geben.

Kosten des Pause and Build Plans

Es ist möglich, mit Pause and Build, den Plan des Shops im Shopify Adminbereich zu pausieren. Somit zahlst du nur noch 9 USD pro Monat und kannst den Zeitraum für das Ausbauen deines Shops nutzen. Jedoch ist die Nutzung dieser Option nur möglich, wenn du einen kostenpflichtigen Plan bereits länger als 60 Tage nutzt.

6 einfache Schritte für deine Shopify Kündigung

1. Gehe zu der Seite für die Einstellungen deines Shops. Diese findest du unten links im Dashboard deines Shopify Shops.

Shopify Kündigung kündigen Anleitung Schritt 1

2. Klicke links oben auf Plan, um die Detail-Seite zu deinem momentanen Shopify Abo einzusehen.


Shopify Kündigung kündigen Anleitung Schritt 2

3. Rechts vom Bildschirm werden dir zwei Buttons angezeigt. Hier musst du auf „Shop deaktivieren“ klicken.


Shopify Kündigung kündigen Anleitung Schritt 3

4. Jetzt wird dir noch einmal ein Hinweis-Fenster angezeigt, mit der Option, einen weiteren Shop zu starten. Wenn du dies nicht möchtest, dann kannst du einfach unten auf „Shop deaktivieren“ klicken.


Shopify Kündigung kündigen Anleitung Schritt 4

5. In einem weiteren Hinweis-Fenster wird nach dem Grund gefragt, warum du deinen Shopify Shop löschen willst. Hier wählst du einfach den passendsten Grund aus und klickst danach unten rechts auf „Fortfahren“.


Shopify Kündigung kündigen Anleitung Schritt 5

6. Im letzten Schritt bestätigst du die Kündigung mit deinem Passwort und klickst unten rechts auf „Jetzt deaktivieren“. Danach hast du deine Shopify Kündigung abgeschlossen.


Shopify Kündigung kündigen Anleitung Schritt 6

Wie kündige ich Shopify Apps?

Wenn du deine Shopify Apps kündigen möchtest, kannst du dies in vielen Fällen einfach durch eine Deinstallation der App selbst vornehmen. Jedoch kommt es hier ganz darauf an, ob ein Abonnement über einen Drittanbieter vorliegt oder nicht. Denn in diesem Fall kann die Kündigung unter Umständen etwas komplizierter ablaufen.

Generell ist es jedoch kein Problem, die Apps in Shopify kündigen zu können. Dennoch ist es sehr wichtig zu beachten, dass alle Apps vor der Kündigung des Shops gekündigt werden. Somit vermeidest du unnötige Kosten für etwas, für das du gar keine Verwendung mehr hast.

Abonnement ohne Drittanbieter kündigen

Sollten die Abonnements deiner Apps nicht über Drittanbieter laufen, so findet die Abrechnung über Shopify statt. Somit ist das Kündigen dieser Anwendungen besonders einfach und erfordert keinerlei externe Kommunikation mit den Anbietern. Hierfür deinstallierst du einfach die App. Somit wird diese nicht mehr für den folgenden Monat in Rechnung gestellt.

Wenn du deine Apps deinstallieren möchtest, kannst du einfach über den Shopify Adminbereich auf „Apps“ links im Menü des Shops klicken. Anschließend siehst du eine Seite mit der Auflistung aller installierten Apps. Hier wählst du einfach die zu deinstallierende App aus und klickst rechts auf „löschen“. Jetzt werden für den Folgemonat keine weiteren Gebühren in Rechnung gestellt.

Abonnement von Drittanbietern kündigen

Bei Drittanbietern kann die Kündigung der Apps des Shops etwas komplizierter ablaufen. In den meisten Fällen wirst du den Anbieter der App direkt kontaktieren müssen, da dieser dich aus der Abrechnung entfernen muss. Oftmals sind in den Einstellungen der Apps alle Details zur Kündigung zu finden. Ansonsten solltest du einfach das Unternehmen hinter er App kontaktieren.

Muss ich während der kostenlosen Testphase Shopify kündigen?

Wenn du dich momentan inmitten der kostenlosen Testphase befindest, dann musst du keine Dienste extra kündigen. Dabei läuft die Testphase einfach aus und es werden keine weiteren Gebühren für den Shop berechnet. Anschließend bleibt das Shopify Konto weiterhin bestehen, sodass du den Shop jederzeit weiterführen kannst.

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Solltest du dich für das Weiterführen des Shops nach der kostenlosen Testphase entscheiden, so ist der Basic Plan für den Anfang empfehlenswert. Diesen kannst du einfach für 27 € im Monat beziehen und monatlich kündigen. Somit hält sich das finanzielle Risiko gerade am Anfang deines Onlinehandels sehr in Grenzen.

4 Gründe um Shopify zu kündigen

Es gibt diverse Gründe, die für eine Kündigung des Shopify Shops sprechen. Auf vier Gründe werden wir hier etwas näher eingehen. Dabei stellt die Situation jeden Shop-Inhaber vor eine schwierige Wahl. Denn in der Theorie sind die meisten Gründe, mit Arbeit und Anpassungen im Shop zu beheben.

Dabei gilt dies nicht nur für einen Shopify Shop, sondern generell im E-Commerce. Egal ob es an den Produkten oder am Design liegt, all diese Dinge sind veränderbar. Ebenso falls sich Kunden aufgrund des schlechten Services beschweren, kannst du darauf eingehen und deinen Shop verbessern.

Keine Umsätze mit dem Shopify Online-Shop

Wenn du keine Umsätze in deinem Shop generierst, dann scheint die Shopify Kündigung oft der beste Weg zu sein. Jedoch ist hier stark zu differenzieren. Denn, wenn du deinen Shop nicht unbedingt aufgeben möchtest, kannst du auch erst einmal den Grund für den ausbleibenden Umsatz herausfinden.

Oftmals ist es möglich, durch entsprechende Änderungen und Anpassungen mehr Umsatz zu generieren. Wenn trotz Änderungen und Verbesserungen noch immer keine Umsätze generiert werden, kann es Sinn ergeben, Shopify kündigen zu wollen.

Zeitmangel für den Onlineshop

Falls dir nicht genügend Zeit zur Verfügung steht, um deinen Shopify Shop zu managen, kann es sein, dass du Shopify kündigen möchtest. Oftmals hängt diese Entscheidung noch mit weiteren Faktoren zusammen. Dabei kann es sein, dass du deine Zeit auf eine andere Einkommensquelle fokussieren musst, die mehr Cashflow einbringt.

In dieser Situation musst du dich entscheiden, ob du die zeitaufwendigen Arbeiten automatisieren oder deinen Shop schließen willst. Für die Automatisierung gibt es eine Vielzahl an Apps. So kannst du beispielsweise den gesamten Rechnungsversand und die Buchhaltung automatisieren. Eventuell lohnt es sich auch den Shop mit dem Pause and Build Plan zu pausieren.

Keine guten Produkte für das Verkaufen

Das Finden von guten Produkten für das Verkaufen auf Shopify stellt oftmals die größte Herausforderung dar. Dabei ist nicht jedes Produkt automatisch profitabel. Oftmals benötigt es mehrere Anläufe, bis du ein profitables Produkt gefunden hast. Doch, wenn du bereits etliche Produkte ausprobiert hast und sich einfach keines verkaufen lässt, dann kann es infrage kommen den Shop schließen zu wollen.

Jedoch kann es auch eine Alternative sein, die Nische zu wechseln und Produkte aus anderen Bereichen auszuprobieren. Manchmal kann auch die Qualität oder der Preis der angebotenen Produkte Schuld an den ausbleibenden Verkäufen sein.

Einnahmen des Shops nicht kostendeckend

Falls deine Umsätze noch nicht kostendeckend sind, dann steht die Shopify Kündigung früher oder später zur Debatte. Doch auch hier ist ganz genau zu analysieren, wo das Problem liegt. Denn offensichtlich gibt es eine Nachfrage für die angebotenen Produkte, da du bereits Verkäufe generierst.

Eventuell hast du hohe Marketingkosten, Einkaufspreise oder laufende Kosten. Jedoch kann es auch sein, dass deine Verkaufspreise zu niedrig sind. Mit Sicherheit kann es sich lohnen, hier zu analysieren, was genau für den Verlust verantwortlich ist. Dabei lässt es sich vielleicht vermeiden, den Shop schließen zu müssen. Falls dein Unternehmen dennoch keine Gewinne generiert, musst du eventuell deinen Shop schließen.

4 Gründe gegen Shopify zu kündigen

Ebenso wie es Gründe gibt, die dafür sprechen, den Shopify Shop schließen zu wollen, gibt es auch gute Gründe, die dagegen sprechen. Vor allem, weil Shopify so eine große Plattform geworden ist und sich hohe Einkommen generieren lassen. Wir gehen auf vier Gründe etwas genauer ein.

Kunden und Community des Shops geht verloren

Im Laufe deiner Arbeit mit deinem eigenen Shop baust du dir eine Kundenbasis oder sogar eine eigene Community auf. Je nachdem welche Produkte du verkaufst, kann es sein, dass sich Leute sehr stark mit deinem Shop-Auftritt identifizieren. Dabei stellen solche Kunden einen gewaltigen Wert dar, weil dies oft mit wiederkehrenden Käufen verbunden ist.

Ebenso kann es sein, dass es im Laufe der Zeit mit einer wachsenden Community immer leichter wird auch neue Produkte zu verkaufen. Die Community stellt dabei als eigenes digitales Asset einen Wert dar, den du eventuell verlierst, wenn du deinen Shop schließen würdest. Dennoch ist es möglich Kundendaten wie beispielsweise die E-Mail-Adresse als CSV-Datei zu exportieren.

Shopify Shop als digitales Asset wird wertlos

Als Shop-Inhaber kannst du dein Shopify Konto als digitales Asset ansehen. Denn es hilft dir dabei, mit deinem Shop Einnahmen zu generieren. Ebenso kannst du viele weitere digitale Assets um deinen Shop herum aufbauen, die ebenfalls einen Wert darstellen. Wenn du deinen Shopify Shop schließen würdest, würden all diese Assets massiv an Wert verlieren.

Aufgrund dessen ist es oftmals die bessere Alternative den Shop zu verändern und neue kreative Marketingstrategien auszuprobieren. Somit kann es häufig die schlechtere Wahl sein, den Shop direkt zu schließen. Dies gilt nicht nur für den Shopify Shop, sondern generell im E-Commerce.

Inhalte und Daten des Shops gehen verloren

Glücklicherweise bewahrt Shopify alle Daten noch eine Weile für dich auf, falls du deinen Shop wieder starten möchtest. Jedoch ist irgendwann der Zeitpunkt erreicht, an dem alle Daten endgültig weg sind. Es ist natürlich möglich, die Daten zu exportieren. Aber auch in die Formatierung und Gestaltung ist mit Sicherheit viel Arbeit geflossen.

Wenn du deinen Shop schließen würdest, wäre all diese Arbeit für nichts. Aufgrund dessen lohnt es sich oftmals eher an den Dingen zu feilen, die die Umsätze erhöhen. Denn in vielen Fällen kann es dein Unternehmen vermeiden, den Shop schließen zu müssen. Oftmals wirst du für die harte Arbeit mit hohen Umsätzen und glücklichen Kunden belohnt.

Shopify Plan ist anpassbar

Wenn du deinen Plan als zu teuer einschätzt, kann es häufig eine gute Alternative sein, den Plan herunterzustufen, anstatt gleich den gesamten Shop schließen zu wollen. Dafür hat Shopify einfach zu viele Pläne als Optionen im Angebot. Genau so kann es natürlich auch sein, dass dein Unternehmen über deinen derzeitigen Shopify-Plan hinauswächst.

In diesem Fall ist auch möglich, den Plan nach oben hin anzupassen. Eventuell reichen die Standard-Optionen von Shopify nicht mehr aus, weil dein Unternehmen mittlerweile zu hohe Umsätze generiert. In diesem Fall kann ein Upgrade auf Shopify Plus die richtige Wahl sein. Hierzu kannst du einfach Shopify direkt kontaktieren und die Details und Möglichkeiten besprechen.

Was passiert mit ausstehenden Gebühren bei Shopify?

Das Shopsystem ist so aufgebaut, dass ausstehende Gebühren über verschiedene Wege entstehen können. Dabei können beispielsweise Rückerstattungen aufgrund von Rücksendungen oder Rückbuchungen anfallen. Jedoch können auch letzte Gebühren für noch bestehende App-Abonnements anfallen. In jedem Fall werden die ausstehenden Gebühren über die eingestellte Zahlungsmethode wie bisher abgebucht.

Wie kann ich Shopify Plus kündigen?

Shopify Plus ist allgemein wie auch jeder andere Shopify Plan monatlich kündbar. Jedoch kommt es hier auch sehr darauf an, was individuell für deinen Shop vereinbart wurde. Denn Shopify Plus ist sehr individuell gestaltet. Demnach könnte eventuell auch eine andere Kündigungsfrist vereinbart sein.

Du hast als Shopify Plus Shop-Inhaber mit Sicherheit einen Service-Ansprechpartner von Shopify für Fragen zur Verfügung gestellt bekommen. Dieser beantwortet dir alle Fragen zu deinem Konto, auch Fragen zur Kündigung. Da sich dieser Plan nur an Shops mit riesigen Umsätzen richtet, gibt es wahrscheinlich einen wichtigen Grund dafür, dass du deinen Shop schließen willst.

Eventuell kann der Grund auch sein, dass du einfach deinen Plan herunterstufen willst. Hierfür kann es möglich sein, dass du nicht direkt deinen gesamten E-Commerce Auftritt löschen musst. Wahrscheinlich lohnt sich ein Gespräch mit deinem Service-Ansprechpartner von Shopify.

Auf ein anderes Shopsystem umziehen

Wenn du Shopify kündigen willst, um auf ein anderes Shopsystem umziehen, dann kann dies mit einigen Hürden verbunden sein. Denn eine direkte Schnittstelle ist nicht vorhanden für eine gesamte Übertragung der Shop-Daten an ein anderes Shopsystem. Jedoch ist es möglich, viele Daten als CSV-Datei zu exportieren und diese dann in das neue System zu importieren.

Eventuell ist der Grund für den Umzug, dass dein Shop über die Möglichkeiten mit einem normalen Shopify Plan herausgewachsen ist. Falls du dich hier noch nicht mit Shopify Plus auseinandergesetzt hast, solltest du diesen Plan in Betracht ziehen. Denn mit Shopify Plus erhältst du einen hoch skalierbaren Service, ganz ohne das komplizierte Exportieren aller Shop-Daten als CSV-Datei.

Zudem bringt dir das Upgrade auf Shopify Plus den Vorteil, dass du deine Domain ebenfalls nicht übertragen musst. Dies wäre der Fall, wenn du die Domain über Shopify erworben hast. Ansonsten müsstest du die Einstellungen deiner Domain bei deinem Anbieter umstellen, um auf das neue Shopsystem zu verweisen. Glücklicherweise bleibt dir all dieser Aufwand erspart, wenn du dein Upgrade einfach auf Shopify durchführst.

Plan ändern ohne Shopify zu kündigen

Falls du deinen Shopify Plan ändern möchtest, musst du nicht gleich kündigen. Denn Shopify bietet eines der flexibelsten Shopsysteme auf Deutsch im E-Commerce. Dabei ist es mit Shopify Plus jederzeit möglich, eine Lösung zur Skalierung ohne Limits zu erhalten. Ebenso kann der Shopify Plan auf einen kleineren Plan geändert werden, wenn dies helfen sollte.

Das Upgrade auf Shopify Plus kannst du einfach über das Menü in deinem Shop vornehmen. Dadurch ist hiermit die einfachste Lösung geboten für das hochskalieren deines Online-Shops. All diese Funktionen stehen ganz ohne Kündigung zur Verfügung.

Ebenso kannst du ohne Weiteres deinen Plan in den Pause and Build Plan umändern. Dabei ist der Pause and Build Plan geeignet, um die laufenden Kosten zu reduzieren, während du an deinem Shop arbeiten kannst.

Welcher Shopify Plan passt besser?

Shopify bietet insgesamt drei Standard-Pläne an. Diese nennen sich „Basic“, „Shopify“ und „Advanced“. Zudem stehen mit „Shopify Lite“ und „Shopify Plus“ zwei weitere Optionen zur Verfügung. Dabei steht Shopify Lite für das maximale herunterskalieren des Shopify Plans und Shopify Plus für das maximale hochskalieren des Plans.

Die Standard-Pläne können dabei ganz einfach mit deinem Shop mitwachsen. Zu Beginn wird der Basic Plan ausreichen. Nachdem du die ersten Verkäufe generierst und die ersten 4-stelligen monatlichen Umsätze generierst, solltest du über ein Upgrade auf den Plan „Shopify“ nachdenken. Sobald dein Shop noch weiter hochskaliert, kann das Upgrade auf den Advanced Plan von Vorteil sein.

Pause and Build nutzen und das Verkaufen verbessern

Oftmals kann es eine gute Entscheidung sein, das Konto zu pausieren, um den Verkauf der Produkte mit ein paar Anpassungen zu verbessern. Um hier den Zeitraum optimal zu nutzen, musst du dich fragen, wie du mehr Produkte verkaufen könntest. Die gewünschten Ergebnisse könnten beispielsweise durch eine Änderung des Designs herbeigeführt werden.

Ebenso kann es sich lohnen, auf die Verwendung von Werbung auf Facebook oder TikTok zurückzugreifen. Hierfür kannst du die Pause nutzen, um deinen Shop optimal auf eine Werbekampagne vorzubereiten. Letztendlich muss deine Website anschaulich und einladend wirken, dass Nutzer sich wohlfühlen, einen Kauf auf der Website zu tätigen.

Außerdem solltest du schauen, ob Kunden einfach Antworten auf all ihre Fragen finden. Falls dies nicht der Fall ist, musst du mehr Informationen zur Verfügung stellen. Sind Beschriftungen auf Produktbildern eventuell nicht auf Deutsch? Dann könntest du diese beispielsweise abändern.

Kundendaten erfolgreich exportieren

Es ist ohne Weiteres möglich, alle Kundendaten als CSV-Datei zu exportieren. Dies ist besonders wichtig, wenn du die E-Mail-Adresse von jedem Käufer für deinen Newsletter sammelst. Shopify bietet hierfür optimale Funktionen, um ganz einfach CSV-Dateien mit allen Daten zu erstellen. Hier siehst du Schritt für Schritt, wie du deine Kundendaten exportieren kannst.

  1. Für das Exportieren der Kundendaten gehst du zunächst im Shopify Adminbereich links im Menü auf „Kunden“. Anschließend siehst du alle gespeicherten Kunden. Oben rechts klickst du einfach auf „Exportieren“.
Shopify Kundendaten Exportieren Schritt 1
  1. Jetzt öffnet sich ein Pop-up-Fenster, wo Shopify nach einigen Details zum CSV-Export fragt. Hier klickst du einfach unten rechts auf „Kunden exportieren“. Anschließend wird die CSV-Datei an deine E-Mail-Adresse geschickt.
Shopify Kundendaten Exportieren Schritt 2

Shopify kündigen und mit Point of Sale weiter verkaufen

Eventuell befindest du dich in der Situation, dass du das Shopify POS in deinem Offline-Shop verwendest. Nebenbei hast du dir einen Shopify Onlineshop erstellt, um dein Angebot an eine breitere Kundschaft zu richten. Dabei hast du wahrscheinlich festgestellt, dass der Onlineshop doch nicht das richtige für dein Angebot ist.

Jetzt möchtest du Shopify kündigen und nur noch offline über das POS weiterverkaufen. Generell ist das möglich. Jedoch ist der POS Plan in allen normalen Shopify Plänen enthalten. Das heißt, wenn du das POS benutzen möchtest, musst du gleichzeitig einen der Standard-Pläne abschließen.

Demnach wäre es jedoch möglich, dass du deinen Shopify Plan auf den niedrigsten Plan mit 27 € pro Monat herunterstufst. Dann kannst du das POS weiterhin verwenden. Eine Nutzung ohne einen der drei Pläne ist momentan nicht möglich.

Was passiert mit der Domain wenn ich Shopify kündigen will?

Wenn deine Domain über Shopify gekauft wurde, dann musst du diese zur weiteren Verwendung zu einem anderen Anbieter umziehen. Ansonsten kannst du diese nicht weiter verwenden. Falls deine Domain jedoch schon bei einem anderen Anbieter registriert ist, dann musst du lediglich die DNS-Einstellungen ändern. Somit verhinderst du, dass dein Traffic zu deinem alten Shopify Onlineshop geleitet wird.

Shopify Domain zu einem anderen Provider umziehen

Für den Umzug deiner Domain zu einem anderen Domain-Anbieter musst du letztendlich deine Domain bei Shopify zur Übertragung freigeben. Anschließend kannst du deinem neuen Domain-Anbieter den entsprechenden Autorisierungscode zur Verfügung stellen. In den folgenden Schritten erklären wir dir ganz genau, wie du den Umzug deiner Domain durchführen kannst.

  1. Im Shopify Adminbereich links im Menü auf „Onlineshop“ und dann „Domains“ klicken.
  2. Unter „von Shopify verwaltete Domains“ auf die zu übertragende Domain klicken.
  3. Wenn die Details stimmen, einfach auf Bestätigen klicken.
  4. Jetzt musst du den Autorisierungscode zur Übertragung der Domain an den neuen Domain-Anbieter übermitteln.
  5. Wichtig: Falls du dich umentscheiden möchtest, musst du auf „Übertragung abbrechen“ klicken.

Shopify Shop an andere Personen verkaufen

Eine weitere Möglichkeit deinen Shopify Shop zu beenden könnte der Verkauf des Shops sein. Dafür gibt es Tools, Websites und Apps, über die ein solcher Verkauf stattfinden kann. Dabei wird der Onlineshop jedoch nicht übertragen, sondern du musst dein gesamtes Shopify Konto verkaufen. Eine von Shopify unterstützte Website für den Verkauf ist von dem Unternehmen „Exchange“.

Dabei handelt es sich um einen Anbieter, der als Escrow-Service den Verkauf absichert. Damit bietet die Website eine sichere Option, ohne dass du dein Konto-Passwort an eine unbekannte Person weitergeben musst. Alle Informationen sind dank des Services geschützt und beim Verkaufen entstehen keine bösen Überraschungen. Denn der Schutz von deinem Konto steht hier im Vordergrund.

Es gibt viele weitere Plattformen, die das Verkaufen von Shopify Shops anbieten. Hier ist jedoch keine Garantie für den Verkauf gewährleistet. Somit wäre dein Konto eventuell ungewollten Risiken ausgesetzt. Aufgrund dessen empfiehlt es sich, deinen Shopify Shop über den von Shopify empfohlenen Anbieter „Exchange“zu verkaufen.

Die Kündigung ist leicht gemacht – Jedoch nicht immer nötig

Generell macht Shopify seinen Kunden das Kündigen nicht sonderlich schwer. Dahingegen ist es sogar sehr einfach, den Shopify Plan des Shops zu kündigen. Dennoch sollten Sie immer alle verfügbaren Optionen in Erwägung ziehen, bevor Sie Ihr Geschäft aufgeben. Oftmals benötigt es einige Zeit und mehrere Versuche, bis sich der gewünschte Erfolg einstellt.

Dabei kann es oftmals besser sein, neue Strategien auszuprobieren, das Shop-Design zu verändern oder die Marketing-Strategie zu optimieren. Einen Shopify Shop zu kündigen, ist in jedem Fall keine einfache Entscheidung. Jedoch sollst du wissen, dass oftmals noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

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Oftmals dauert es nicht lang, bis Veränderungen im Umsatz zu spüren sind, nachdem nötige Anpassungen gemacht wurden. Dabei bietet es sich besonders an, wenn du vorübergehend den Pause and Build Plan in deinem Abonnement ausgewählt hast. Diesen kannst du nutzen, um dich mit allen nötigen Informationen vertraut zu machen für den zukünftigen Erfolg deines Shops.

Besonders effektiv kann eine gezielte Marketing-Strategie beispielsweise auf Facebook sein. Ebenso lohnt es sich, verschiedene Tools im Verkaufsprozess einzusetzen.

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